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H.-P. Nöfer erfolgreich bei der Hapkido-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea

H P. Nöfer HKD WM 2017

Unser Trainer Hans-Peter Nöfer hat als Mitglied des Team Deutschland unter der Leitung von Josef Römers bei der Hapkido-Weltmeisterschaft 2017 in Südkorea den zweiten Platz errungen.

Das Interview mit Hans-Peter Nöfer (HPN) führte unser Vorstandsmitglied Dr. Thomas Freitag:

Wie fühlt man sich als Mitglied des aktuellen Vize-Weltmeisterteams?

HPN: Gut, vor allem nach überstandenen Jetlag, denn ich war Teil des Teams, das mit guter Leistung einen beachtlichen zweiten Platz errungen hat. Alle Einzelleistungen mussten aufeinander abgestimmt werden.

Wie lange hat das Team für den Erfolg trainiert?

HPN: Wenn ich zurückdenke, so etwa 18 Monate, allerdings mit einer deutlichen Intensivierung im letzten halben Jahr. Zuletzt verbrachten wir monatlich ein komplettes Trainingswochenende miteinander. Hinzu treten die individuellen Übungszeiten, jeder für sich, so zu sagen.

Wann ging es dann endlich los?

HPN: Am 19.7. flogen wir von Düsseldorf via Warschau nach Incheon, zusammen rund 11 Stunden Flugzeit. Dort angekommen hatte das Team neben den Trainingseinheiten Zeit genug, sich auf privater Ebene noch besser kennen zu lernen. Dieser Aspekt war während der Vorbereitungszeit in Deutschland naturgemäß nur eingeschränkt möglich gewesen, da die meisten Mitglieder des Teams aus unterschiedlichen Vereinen stammen und v.a. im Rahmen des gemeinsamen Trainings zusammenkamen. Das hat die Homogenität der Truppe weiter verbessert.

Aus welchen Wettbewerben bestand die WM?

HPN: Im unserem Fokus stand immer der Demo-Teamwettbewerb, den wir erfreulich mit der Silbermedaille abschließen konnten. In verschiedenen Einzelwettbewerben, SV Hapkido, Hankido, Freestyle-Formen und Weitsprung mit Rolle, errangen unsere Teammitglieder 5 x Gold, 4 x Silber und 3 x Bronze. Ich selbst habe mit einer Silber und einer Bronze-Medaille zu dem Gesamterfolg beigetragen. Was hast Du für Dich und Deine sportliche Zukunft aus dem Turnier mitgenommen?

HPN: Es hinterlässt dauerhaft prägende Momente und persönliche Eindrücke, die einem niemand mehr nehmen kann. Beim Han Kook bin ich ganz überwiegend als Taekwondo-Trainer tätig und freue mich daher umso mehr, wenn ich im Rahmen des Demoteams auch nach außen hin im Bereich Hapkido wahrgenommen werde. Für die Zukunft würde ich mir wünschen, dass wir für das Demoteam mehr Sportler aus unseren Reihen stellen. Die Rahmenbedingungen sind bei entsprechendem Engagement gegeben. So war etwa vor mir auch schon ein Mitglied des HAN KOOK Teil des deutschen Teams bei einer Weltmeisterschaft. Fazit: Fest steht, dass Han Kook in allen Bereichen gut aufgestellt ist, oder: klein aber fein.

Danke für das Interview!